Liebe Leser,

 

die Coronakrise bestimmt aktuell fast den gesamten Alltag. Auch wir werden davon nicht verschont. Nicht alle eingespielten Abläufe bei der Produktion des HR konnten einfach weiterlaufen, manche Kommunikation war doch erschwert. Deshalb freuen wir uns natürlich umso mehr, dass wir Ihnen und Euch das Heft Nummer 281 zusenden können. Vielleicht hilft die Lektüre ja über die ein oder andere Stunde hinweg, die man sonst mit Freunden oder Verwandten verbracht hätte.

Michael Brinkmann stellt uns diesmal die Taurus und ihr Modell vor. Fähren gehören sicher zu den wichtigsten Schiffen überhaupt, wenn es darum geht, Menschen zusammen zu bringen. Überhaupt dient die Seefahrt ja vor allem dem Austausch, von Waren und Menschen verschiedenster Herkunft und unterschiedlichster Kulturkreise. Ein Austausch, der gegenwärtig leider ebenfalls sehr stark eingeschränkt ist. Es bleibt abzuwarten, welche langfristigen Folgen das etwa für die Fähr-Reedereien hat.
Horst Glaser beschäftigt sich mit einem Schiff, dessen Lebenslauf von vielen ungewöhnlichen Wendungen gekennzeichnet ist: der HMS Vindictive. Gleichzeitig entführt er uns schon einmal in die Frühphase der britischen Marinefliegerei, einem Thema, dem er sich weiterhin widmen wird. Und Gefion Apel nutzt schließlich ihre deutsch-dänische Zweisprachigkeit, um uns mit einem Schiff bekannt zu machen, das zu seiner Zeit Literaten, Maler und das gehobene Bürgertum faszinierte: der Caledonia, dem ersten Liniendampfschiff Dänemarks und Schleswig-Holsteins.

Soweit wir erkennen können, gibt es von dieser Caledonia noch kein Modell im Maßstab 1:1.250. Gerd Sander Nather wies uns aber darauf hin, dass es von der Carlos Fischer, die Klaus Hewicker in der letzten Ausgabe des HR vorgestellt hat, ein Modell von Carlo Marquardt unter der Nummer CM-KR 309 gibt, „ein schönes Modell, dem man den ‚Safttanker‘ nicht ansieht“, wie Gerd Sander-Nather uns mitteilte. Vielen Dank dafür!

Der Neuheitenteil ist diesmal sehr umfangreich. Neben vielen neuen Modellen unserer etablierten Hersteller, gibt es einiges, was wir im Bereich des 3D-Druckes nachtragen müssen. Dies war im letzten Heft aus Platzgründen entfallen.

Noch eines in eigener Sache. Ein ausländischer Abonnent des HR hat das letzte mal kein Heft erhalten. Der Umschlag mit dem Porto kam zurück, da der Adressaufkleber abgefallen war. Wem das Heft fehlt, der möge sich bitte melden. Er bekommt es dann zugeschickt.

Wir hoffen, dass die Nummer 281 des HR allen ein wenig Freude macht. Und bleiben Sie, bleibt Ihr, bitte gesund!

 

Ihre/Eure/Yours

Dr. Stephan Berke                    Frank Huismann, M. A.

 

 

 

 

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