Liebe Leser,

 

das nun endlich vorliegende Heft des Hamburger Rundbriefs, die Nr. 273, geht unseren Lesern leider  verspätet zu. Normalerweise versuchen wir ja, das aktuelle Heft am entsprechenden Monatsanfang auszuliefern. Leider hat sich, während der Fertigstellung des Heftes, ein Todesfall in meiner nächsten Umgebung ereignet. Dies hat zu der verspäteten Fertigstellung des Heftes geführt, für die ich um Verständnis bitte (Stephan Berke).

 

„Europa und das Meer“, so heißt eine aktuelle Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin. Anlass für die Redaktion einmal zusammen zu fassen, was in der historischen Forschung so an Themen und Überlegungen zur Geschichte der Schifffahrt und der Meeresnutzung existiert. Wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, die ganze Themenfülle auf einmal zu studieren. Wir fanden, dass ist einen besonderen, vertieften Blick wert.

 

Aber natürlich geht es auch wieder um Modelle und ihre Vorbilder. Michael Brinkmann hat sich dem Modell der Katamaranfähre „Halunder Jet“ angenommen. Das Boot hat nicht nur einen interessanten Namen, es verdeutlicht auch die letzten Entwicklungen im Fährschiffverkehr.

 

Auf einige ältere Modelle und die besondere Geschichte ihrer realen Vorbilder geht Bodo Siebert in seinem detaillierten Bericht über japanische Kaiten ein, „Japans letzte Seekriegswaffe“, wie er sie treffend nennt. Auch wenn die hier zu Grunde liegenden Modelle aktuell nicht käuflich zu erwerben sind, erklärt der Artikel doch hervorragend, warum bestimmte Modelle überhaupt einmal geschaffen wurden. Gleichzeitig liefert Bodo Siebert einen Einblick in eine sonst in Deutschland eher unbekannte Phase der pazifischen Kriegsgeschichte.

 

Dazu kommt der Blick von Herbert Hils auf seine Schiffs-Begegnungen als Seemann. Auch hier wird eine Motivation deutlich, warum man überhaupt Modellschiffe sammelt. Hinter all‘ dem steckt natürlich die Vielfalt der Seefahrtsgeschichte. Wir versuchen im HR diese Vielfalt so gut wie möglich abzubilden. Daher auch wie immer der Aufruf: Wenn Sie eine Idee haben oder irgendwann schon mal eine Ausarbeitung verfasst haben, dann schicken Sie uns den Text zu, wir prüfen alles, was wir bekommen und wir freuen uns über jeden neuen Autor und jedes bisher vergessene Thema.

 

Viel Freude mit dem Heft Nummer 273!

 

 

 

Ihre/Eure

Dr. Stephan Berke                                Frank Huismann, M. A.

Bisherige Ausgaben

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Scriptorium